Notvorrat anlegen: So bleibt er frisch und essbar
Viele Notvorräte scheitern nicht am Kaufen, sondern am Vergessen. Nach drei Jahren steht im Regal eine Sammlung abgelaufener Dosen. Das muss nicht sein.
Wie viel du brauchst
Der Bund empfiehlt Lebensmittel für rund eine Woche. Ein Erwachsener braucht laut Kanton Zürich im Schnitt etwa 2’200 Kilokalorien pro Tag, je nach Alter, Gewicht und Bewegung mehr oder weniger.
Wie viel du für deinen Haushalt brauchst, zeigt dir unser Notvorrat-Rechner.
Das Geheimnis: Rotation
Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung rät, den Vorrat in den Küchenalltag einzubauen. Du isst ihn regelmässig und ersetzt, was du verbrauchst. Kauf also nur, was du sonst auch isst. Stell neue Ware nach hinten, nimm alte von vorne. Achte auf das Haltbarkeitsdatum.
Kochen ohne Strom
Reis und Teigwaren nützen dir nichts, wenn der Herd kalt bleibt. Plane deshalb zwei Dinge ein:
- Direkt essbares: Konserven, Knäckebrot, Nüsse, Dörrfrüchte.
- Eine Kochstelle ohne Strom: Gaskocher oder Rechaud mit genug Brennstoff, dazu Streichhölzer oder Feuerzeug. Der Kanton Zürich nennt auch Holz- oder Kohlegrill, Gasgrill und Fondue-Rechaud mit Brennpaste oder Brennsprit.
Lebensgefahr: Grill, Gaskocher und Generator erzeugen Kohlenmonoxid. Betreibe sie nur im Freien oder an dafür geeigneten, gut belüfteten Orten, nie in der Wohnung.
Kühlschrank und Tiefkühler im Stromausfall
- Den Kühlschrank nach etwa sechs Stunden ohne Strom leeren.
- Den Tiefkühler erst nach etwa 24 Stunden. Halte ihn bis dahin geschlossen.
- Einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder einfrieren.
Und deine Haustiere? Auch sie brauchen einen Vorrat. Der Kanton Zürich empfiehlt Futter für ebenfalls sieben Tage.
