Notgepäck: In einer halben Stunde aus dem Haus
Alertswiss stellt eine einfache Frage: Hast du die wichtigsten Dinge innerhalb einer halben Stunde gepackt? Mach den Test. Jetzt, nicht im Ernstfall.
Das gehört ins Notgepäck
Nach dem Notfallplan von Alertswiss:
- Handy mit Ladegerät oder Powerbank
- Pass oder ID, Portemonnaie mit Bargeld und Karten
- Persönliche Medikamente und die Notfallapotheke
- Krankenkassenkarte und Versicherungspolicen
- Essen und Trinken für einen Tag
- Ersatzwäsche, warme und robuste Kleidung, gute Schuhe
- Batterieradio und Taschenlampe
- Toilettenartikel
- Ein Dossier mit wichtigen Dokumenten: Familienbüchlein, Grundbuchauszüge, Wertpapiere, Testament
- Spielsachen für Kinder
Der Kanton Aargau rechnet in seiner Checkliste mit Notgepäck für zwei bis drei Tage. Dazu kommen Impfausweis und, falls Gefahr durch Radioaktivität besteht, Jodtabletten.
Unser Tipp: Scanne deine wichtigsten Dokumente und leg Kopien in eine wasserdichte Mappe. Das Original bleibt zu Hause, die Kopie geht mit.
Dein Schutzraum
In der Schweiz gilt der Grundsatz: Für jede Einwohnerin und jeden Einwohner gibt es einen Schutzplatz. Die Plätze werden zugewiesen, wenn die Lage es erfordert, zum Beispiel online, per Anschlag oder per Post. Die Schutzräume müssen innert fünf Tagen betriebsbereit sein. In den Schutzraum nimmst du dein Notgepäck mit.
Wo dein Schutzraum ist, veröffentlichen viele Kantone nicht im Voraus. Frag bei deiner Gemeinde oder beim Zivilschutz nach.
